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Gartentor in Doppelstabmattenzaun einbauen: Komplette Anleitung

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Gartentor in Doppelstabmattenzaun einbauen: Komplette Anleitung

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Ein Zaun ohne Tor ist wie ein Haus ohne Tür – unpraktisch und unvollständig. Wenn Sie einen Doppelstabmattenzaun besitzen oder gerade planen, stellt sich unweigerlich die Frage: Wie baue ich ein Gartentor richtig ein? Ob Personendurchgang zum Garten, breites Einfahrtstor für das Auto oder ein elegantes Schiebetor – das Gartentor einbauen im Doppelstabmattenzaun ist mit der richtigen Vorbereitung ein Projekt, das ambitionierte Heimwerker an einem Wochenende schaffen können.

In dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigen wir Ihnen alles, was Sie wissen müssen: von der Wahl der richtigen Torart und Torbreite über das Setzen der Torpfosten bis hin zum Einhängen, Einstellen und Verriegeln. Mit unseren Profi-Tipps vermeiden Sie die typischen Fehler und erhalten ein Gartentor im Doppelstabmattenzaun, das über Jahre hinweg zuverlässig funktioniert.

Welche Torarten gibt es für den Doppelstabmattenzaun?

Bevor Sie mit dem Einbau beginnen, sollten Sie die passende Torart für Ihren Bedarf wählen. Für den Doppelstabmattenzaun stehen drei Grundtypen zur Verfügung, die sich in Breite, Funktion und Preis unterscheiden.

Einzeltor (Gartentor)

Das klassische Gartentor für den Doppelstabmattenzaun ist einflügelig und in Breiten von 100 cm bis 120 cm erhältlich. Es eignet sich ideal als Personendurchgang zum Garten, Vorgarten oder zur Terrasse. Einzeltore bestehen aus einem stabilen Stahlrahmen, der mit einer Doppelstabmattenfüllung versehen ist – so fügt sich das Tor optisch nahtlos in den bestehenden Zaun ein. Die Montage ist vergleichsweise einfach, da nur zwei Torpfosten und ein Torflügel benötigt werden.

Doppeltor (Doppelflügeltor)

Für breitere Durchfahrten kommt ein Doppelflügeltor zum Einsatz. Es besteht aus zwei symmetrischen Torflügeln und deckt Breiten von 200 cm bis 400 cm ab. Ein Doppeltor ist die ideale Lösung für Einfahrten, über die Fahrzeuge, Anhänger oder Gartenmaschinen passieren müssen. Durch die zwei Flügel verteilt sich das Gewicht gleichmäßig auf beide Seiten, was die Belastung der einzelnen Torpfosten reduziert. Allerdings benötigen Sie entsprechend Schwenkraum vor oder hinter dem Tor.

Schiebetor

Wenn der Platz für ein aufschwingendes Tor fehlt – etwa bei einer ansteigenden Einfahrt oder einem beengten Grundstück – ist ein Schiebetor die beste Wahl. Es gleitet seitlich am Zaun entlang und benötigt keinen Schwenkraum. Schiebetore sind in Breiten von 200 cm bis über 600 cm erhältlich und können manuell oder elektrisch betrieben werden. Die Montage ist allerdings aufwendiger und erfordert eine exakt waagerechte Laufschiene sowie einen ausreichend langen, freien Bereich neben der Toröffnung.

In unserem Shop finden Sie alle Tortypen passend zum Doppelstabmattenzaun – in verschiedenen Breiten, Höhen und Farben.

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Die richtige Torbreite wählen

Die Wahl der passenden Torbreite ist entscheidend und sollte gut durchdacht sein. Ist das Tor zu schmal, ärgern Sie sich bei jeder Durchfahrt. Ist es zu breit, entstehen unnötige Kosten und das Tor wird anfälliger für Wind. Hier die wichtigsten Richtwerte:

  • Personendurchgang: 100 cm bis 120 cm lichte Weite. Für eine einzelne Person mit Einkaufstaschen oder Schubkarre reichen 100 cm. Wenn Sie regelmäßig sperrige Gegenstände durchbringen müssen, wählen Sie 120 cm.
  • Fahrräder und Kinderwagen: Mindestens 120 cm lichte Weite, damit Sie bequem durchfahren können, ohne anzustoßen.
  • PKW-Einfahrt: Mindestens 300 cm lichte Weite. Für komfortables Rangieren empfehlen wir 350 cm, insbesondere wenn die Einfahrt nicht gerade verläuft.
  • Transporter und Wohnmobil: 400 cm lichte Weite. Damit sind Sie auch für größere Fahrzeuge und Lieferungen gut gerüstet.

Wichtig: Die angegebene Torbreite entspricht nicht der lichten Durchfahrtsbreite. Durch die Torpfosten und Scharniere gehen auf jeder Seite etwa 5 bis 7 cm verloren. Ein Tor mit 300 cm Breite bietet also eine tatsächliche Durchfahrt von ca. 286 bis 290 cm. Berücksichtigen Sie diesen Unterschied bei Ihrer Planung.

Torpfosten setzen – das Fundament für ein stabiles Gartentor

Der wichtigste Arbeitsschritt beim Gartentor einbauen ist das korrekte Setzen der Torpfosten. Hier entscheidet sich, ob Ihr Tor über Jahre hinweg einwandfrei funktioniert oder ob es schon nach kurzer Zeit klemmt, schleift oder durchhängt.

Verstärkte Pfosten verwenden

Für Tore dürfen Sie auf keinen Fall normale Zaunpfosten verwenden. Torpfosten müssen deutlich stabiler sein, da sie das gesamte Gewicht des Torflügels tragen und gleichzeitig die Hebelkräfte beim Öffnen und Schließen aufnehmen. Verwenden Sie mindestens Pfosten mit einem Querschnitt von 80 × 80 mm (für Einzeltore) bzw. 100 × 100 mm (für Doppeltore und schwere Schiebetore). Standard-Zaunpfosten mit 60 × 40 mm sind für Tore absolut ungeeignet.

Fundament richtig dimensionieren

Das Fundament für Torpfosten muss tiefer und breiter sein als bei normalen Zaunpfosten. Graben Sie die Fundamentlöcher mindestens 100 cm tief aus – das liegt unterhalb der Frostgrenze und verhindert, dass der Frost die Pfosten im Winter anhebt und das Tor verzieht. Der Durchmesser des Lochs sollte mindestens 30 × 30 cm betragen, besser 40 × 40 cm. Verwenden Sie Schnellbeton oder eine fertige Betonmischung (C20/25) und füllen Sie das Loch bis etwa 5 cm unter Geländeoberkante.

Pfosten exakt ausrichten

Richten Sie beide Torpfosten mit der Wasserwaage exakt lotrecht aus – und zwar in beide Richtungen (längs und quer zum Zaun). Selbst eine minimale Schieflage von wenigen Millimetern führt dazu, dass das Tor nicht richtig schließt oder am Boden schleift. Fixieren Sie die Pfosten während der Aushärtung des Betons mit Stützen oder Keilen. Lassen Sie das Fundament mindestens 48 Stunden aushärten, bevor Sie das Tor einhängen. Bei kühler Witterung besser 72 Stunden warten.

Profi-Tipp: Messen Sie den Abstand zwischen den Pfosten mehrfach – oben, in der Mitte und unten. Der Abstand muss an allen drei Messpunkten identisch sein und exakt der Torbreite plus dem vom Hersteller angegebenen Spaltmaß entsprechen.

Tor einhängen und einstellen

Nachdem das Fundament vollständig ausgehärtet ist, können Sie das Gartentor im Doppelstabmattenzaun einhängen. Dieser Schritt gelingt am besten zu zweit, da die Torflügel je nach Größe 20 bis 50 kg wiegen können.

Scharniere montieren

Befestigen Sie zunächst die Scharniere (auch Torband oder Torangel genannt) am Torpfosten. Die meisten Doppelstabmatten-Gartentore werden mit verstellbaren 3D-Scharnieren geliefert, die eine nachträgliche Feinjustierung in drei Richtungen ermöglichen: horizontal, vertikal und in der Tiefe. Montieren Sie die Scharniere so, dass das Tor nach innen (zum Grundstück hin) öffnet – das ist die Standardrichtung und erleichtert Ihnen das tägliche Benutzen.

Torflügel einhängen

Heben Sie den Torflügel in die Scharniere ein. Bei schweren Doppelflügeltoren empfiehlt es sich, einen Torflügel auf Holzklötze zu stellen und vorsichtig in die Scharniere zu führen. Prüfen Sie sofort, ob sich das Tor frei bewegen lässt und nicht am Pfosten oder am Boden schleift.

Bodenfreiheit einstellen

Die Bodenfreiheit sollte mindestens 5 cm betragen. So verhindern Sie, dass das Tor bei Regen im Matsch schleift, durch Schnee blockiert wird oder auf unebenen Bodenstellen hängen bleibt. Bei Einfahrtstoren auf gepflastertem Untergrund können Sie die Bodenfreiheit auf 3 cm reduzieren. Nutzen Sie die 3D-Scharniere, um die Höhe millimetergenau einzustellen.

Anschlag und Torspalt einstellen

Der Spalt zwischen Torflügel und Schließpfosten sollte gleichmäßig 5 bis 8 mm betragen. Ein zu enger Spalt führt dazu, dass das Tor bei Wärmeausdehnung im Sommer klemmt. Ein zu weiter Spalt sieht unschön aus und kann die Funktion des Schlosses beeinträchtigen. Justieren Sie die Scharniere so lange nach, bis der Torflügel in geschlossenem Zustand gleichmäßig am Anschlag anliegt.

Schloss und Verriegelung montieren

Ein Gartentor ohne ordentliche Verriegelung ist nur halb fertig. Je nach Sicherheitsbedürfnis und Tortyp haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

  • Einsteckschloss mit Profilzylinder: Die Standardlösung für Einzeltore. Es wird in den Torrahmen eingelassen und kann mit einem handelsüblichen Profilzylinder betrieben werden. Achten Sie darauf, dass das Schloss für Außeneinsatz (Edelstahl oder verzinkt) geeignet ist.
  • Kastenriegelschloss: Wird auf den Torrahmen aufgesetzt – ideal, wenn kein Einsteckschloss möglich ist. Robust und einfach zu montieren.
  • Bodenschieber (für Doppeltore): Der passive Torflügel wird mit einem Bodenschieber fixiert, der in eine im Boden eingelassene Hülse greift. Unverzichtbar bei Doppelflügeltoren, um den feststehenden Flügel zu sichern.
  • Torfeststeller: Hält das geöffnete Tor in Position, damit es nicht ungewollt zuschlägt oder im Wind pendelt. Besonders sinnvoll bei Einfahrtstoren.
  • Selbstschließer (Türschließer): Zieht das Tor automatisch in die geschlossene Position zurück. Praktisch, wenn Sie sicherstellen möchten, dass das Tor immer geschlossen ist – etwa bei Familien mit kleinen Kindern oder Haustieren.

Montieren Sie das Schloss in einer bequemen Höhe von ca. 100 cm. Prüfen Sie nach der Montage, ob der Riegel sauber in die Gegenplatte (Schließblech) einrastet, und justieren Sie bei Bedarf nach.

Häufige Fehler beim Gartentor einbauen – und wie Sie sie vermeiden

Aus unserer langjährigen Erfahrung bei DGN Zaunsysteme kennen wir die typischen Fehler, die beim Gartentor einbauen immer wieder passieren. Vermeiden Sie diese Stolperfallen:

  • Zu schwache Pfosten: Der häufigste Fehler überhaupt. Wer normale Zaunpfosten (60 × 40 mm) als Torpfosten verwendet, wird spätestens nach einem Jahr Probleme bekommen. Die Pfosten verbiegen sich unter dem Gewicht, das Tor hängt durch und schließt nicht mehr richtig. Investieren Sie in verstärkte Torpfosten – das ist die wichtigste Voraussetzung für ein langlebiges Tor.
  • Pfosten nicht lotrecht gesetzt: Wenn die Pfosten auch nur leicht schief stehen, öffnet oder schließt das Tor nicht sauber. Kontrollieren Sie die Ausrichtung während des Betonierens in beide Richtungen mit der Wasserwaage und fixieren Sie die Pfosten bis zur vollständigen Aushärtung.
  • Zu flaches Fundament: Ein Fundament, das nur 40 oder 50 cm tief ist, wird im Winter durch Frost angehoben. Die Folge: Die Pfosten verschieben sich, das Tor klemmt. Gehen Sie mindestens 100 cm tief – damit sind Sie auf der sicheren Seite.
  • Kein Bodenabstand: Ein Tor, das am Boden schleift, verschleißt schnell und lässt sich schlecht öffnen. Halten Sie mindestens 5 cm Bodenfreiheit ein und berücksichtigen Sie, dass der Boden im Laufe der Zeit durch Graswuchs oder Erdreich ansteigen kann.
  • Falscher Pfostenabstand: Messen Sie den Abstand penibel nach Herstellerangabe. Zu eng – das Tor klemmt. Zu weit – das Schloss greift nicht und der Spalt ist zu groß. Lieber dreimal messen als einmal falsch betonieren.
  • Beton nicht ausgehärtet: Ungeduld ist ein schlechter Ratgeber. Wer das Tor einhängt, bevor der Beton vollständig ausgehärtet ist, riskiert, dass sich die Pfosten unter dem Gewicht verschieben. Warten Sie mindestens 48 Stunden.

Fazit: Gartentor im Doppelstabmattenzaun erfolgreich einbauen

Das Gartentor einbauen im Doppelstabmattenzaun ist ein überschaubares Projekt, das Sie mit sorgfältiger Planung und dem richtigen Material an einem Wochenende bewältigen können. Entscheidend für den Erfolg sind drei Dinge: die richtige Torbreite für Ihren Bedarf, verstärkte Torpfosten mit einem ausreichend tiefen Fundament und die präzise Ausrichtung aller Komponenten.

Nehmen Sie sich besonders für das Setzen der Pfosten ausreichend Zeit – hier werden die Weichen für ein Tor gestellt, das über viele Jahre einwandfrei funktioniert. Und scheuen Sie sich nicht, einen Helfer hinzuzuziehen: Zu zweit gelingt das Einhängen und Ausrichten des Torflügels deutlich einfacher und präziser.

Bei DGN Zaunsysteme in Hilgert im Westerwald finden Sie hochwertige Gartentore, Doppelflügeltore und Schiebetore passend zu Ihrem Doppelstabmattenzaun – inklusive verstärkter Torpfosten, Beschläge und allem benötigten Montagematerial. Nutzen Sie unseren Zaunkonfigurator, um Ihr Tor passend zu Ihrem bestehenden Zaun zu konfigurieren und direkt zu bestellen.

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